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Wer spielt denn da? Bandportraits "Tapedeck": Mit Bademantel und Pizza im Bühnen-WohnzimmerMan nehme eine große Portion Metal, würze das ganze mit etwas Indie-Rock und gebe einen Schuss Popsoße dazu - fertig ist das Rezept, mit dem die Heidenheimer Musiker "Tapedeck" begeistern wollen. Dass man sich abheben will vom musikalischen Einheitsbrei, hört man von ungefähr jeder Band. Doch dem Trio um Sänger Steffen Heller scheint das wirklich zu gelingen: Welche andere Band baut schon ein gemütliches "Wohnzimmer" - mit Sofas und Aschenbecher für die Kippe zwischendurch - auf, um die Songs ihrer neuen Platte zu präsentieren? Welche andere Band verspeist - in Bademäntel gekleidet - mal eben eine Pizza während eines Auftritts? Aber erstmal von vorne: Die Rückmeldungen auf die bereits Ende April erschienene Debüt-CD "Buffet Restaurant" seien durchweg positiv, auch wenn man bisher nicht allzuviele Scheiben verkauft habe. "Wir sind so eine kleine Verschenker-Band", witzelt Schlagzeuger Matthias Greiner. Viele Einflüsse würden sie von der extremen Crossover-Band "System of a Down" erhalten. "Das ist halt eine Band, die wir alle ganz gerne hören, aber so cool würden wir das nicht rüberbringen", meint der Sänger. Man versuche, schon "etwas härtere Musik zu machen, also nicht unbedingt für die Hitparade" - aber die Melodie der Songs von Tapedeck stehe im Vordergrund. Auch die Texte, die Steffen Heller selbst schreibt, heben sich ab: Christian Schellenberger NEUE WOCHE, 15.09.05 |